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wie mobiles telefonieren die welt erobert

© Harald Wanetschka / pixelio.de

Handykameras oder Fotohandy
Besonders beliebt sind bei den Handybenutzer die Zusatzfunktionen geworden die so ein Handy mit unter zu bieten hat. So auch das Fotohandy bzw. die Handykamera. Bei der es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um ein Handy mit einer Digitalkamera handelt, mit dem Fotos oder Videos in mehr oder weniger guter Qualität produzieren kann.

Die Anfänge des Fotohandys liegen im Jahr 1993 des letzten Jahrhunderts und war eine über Funk funktionierende Picturephone-Technologie, die unter dem Namen „Intellect“ bekannt wurde und dazu entwickelt worden war Bild- und Videodaten von einem entsprechenden Messagecenter auf ein tragbares Gerät zu übertragen. Das erste Fotohandy welches für den Markt entwickelt worden war, war das J-SH04, dass von der Firma Sharp im November 2000 auf den Markt gebracht wurde. Dies war der Siegeszug der Kamerahandy, die mit den Jahren und der immer besseren technischen Entwicklungen gerade bei den jüngeren Handy Nutzern immer beliebter wurden, weil gerade Sie es besonders spannend fanden von z.B. Freunden spontane Fotos und Videos zu machen.

Im Jahr 2001 eroberte das Fotohandy durch die Einführung auf dem deutschen Markt seine Fangemeinde die wie schon erwähnt gerade bei den jungen Nutzern von Handys lag. Seit dem Jahr 2004 werden die immer besser gewordenen Digitalkamera ist in Handys eingebaut. Dass so dass es heute kaum noch ein Handy ohne eine Kamera gibt.

Es ist davon ausugehen, dass wenn nun die Mobilfunknetze auf die neue UMTS-Technologie (Universal Mobile Telecomunicationssystem), also ein Mobilfunkstandard der dritten Generation, mit einer weitaus höheren Datenübertragungsrate als die Mobilfunkstandards der zweiten Generation, dem GSM-Standard, umgestellt werden, dass die Kameras noch wesentlich mehr an Bedeutung zunehmen werden als es bisher schon der Fall war und die Videotelefonie dabei eine besonders wichtige Rolle spielen wird. Die nötigen Geräte sind schon vorhanden und auch schon im Handel erwerbbar. Dabei werden zum Beispiel Varianten angeboten, bei der man die Kamera a Handy drehen kann oder es Handys mit zwei Kameras gibt, wobei eine der beiden Kameras den Benutzer bzw. dessen Gesicht, aufnimmt.

In die Negativschlagzeilen und die entsprechende Kritik gerieten die Kamerahandys durch die Tatsache dass zum Beispiel in Frei- oder Hallenbädern und deren Umkleidekabinen, heimliche und unauffällige Fotos oder Filme von ahnungslosen Opfern gemacht wurden (dem sogenannten Voyeurismus) und die dann teilweise sogar ins Internet gestellt wurden. Oder gerade im Bereich der Jugendlichen ist es ein beliebtes Hobby andere Jugendliche oder etwa Lehrer zu drangsalieren und zu quälen und das ganze Geschehen dann ebenfalls heimlich zu filmen und um es dann in das Internet zu stellen oder es an Freunde weiter zu leiten. Um so die Terrorisierten vr der breiten Öffentlichkeit zu Demütigen und Bloßzustellen. Oder im Bereich der Spionage können die Handykameras in James Bond Manier ohne weitere Probleme eingesetzt werden. Gerade im Bereich der Wirtschaftsspionage sind auf diese Art und weise schon Milliardenschäden entstanden. In dem brisante Unternehmensdaten und Informationen einfach mit einem unauffälligen Handy mit entsprechender Kamera die brisanten Fotos oder Filme gemacht wurden um sie dann für teueres Geld an die Konkurrenz des Unternehmens zu verkaufen. Ein Nachweis ist dabei relativ schwer zu führen.